1. Blog: Polygon

Exkursion zum Polygon.

Nach der Fahrt von ca. 1,5 Std haben mein Freund  Helmut und ich uns gleich aufgemacht, zum Polygon aufzusteigen. Das hört sich an, als würden wir einen 3000er besteigen. Nein, es ist eine Halde im Saarland, die es seit 2016 gibt. 

Es ist ein steiler Weg und der Aufstieg dauert bei gutem Schritt ca 45-60 Minuten.

 

Es ist gerade Sonnenaufgang gewesen, trotzdem wirkt alles noch dunkel, denn wir laufen auf schwarzem Geröll. Auf der Etappe gibt es immer wieder Sichtlücken am Weg, um die Aussicht zu geniessen.

Durch die künstliche Aufschüttung von diesem tauben Gestein habe ich manchmal das Gefühl, dass eine Symbiose von Natur und künstlichem Weg stattfindet.

Als wir dann endlich oben ankamen, standen wir auch schon auf einer grossen, ebenen Fläche. Wie eine plattgewalzte Bergspitze im monotonem Grau-schwarz.

 

Ob es wohl auf dem Mond auch so aussieht?

 

In der Mitte der Fläche ragt wie ein Gewächs dieses metallische Polygon raus. Stolz, aber alleine steht es da, in den Himmel ragend.Wie eine Krone des Berges. Wir laufen etwas wirr um das Gebilde und bemerken doch schnell, wie spannend das Poygon wirkt: Egal wo wir stehen, immer hat es eine andere Form.

 

Im Grundriss hat es die Form eines Z.

 

Aus verschiednen Positionen haben wir dann begonnen Langzeitaufnahmen zu machen. Die ziehenden Wolken geben dem Polygon eine dynamische Wirkung. Faszinierend und eindrucksvoll steht dieses Metallgestell vor uns und begegnet uns im Sucher immer wieder in einer anderen Form. Nach ca. 2 Stunden haben wir uns zufrieden auf den Rückweg gemacht. Für Helmut und für mich ein beeindruckendes Erlebnis.

 

Einige der Bilder habe ich als "Making of" angefügt.